Porträtfotografie


 
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In der Porträtfotografie gibt es viele Zusammenhänge, ob ein Bild wirkt oder nicht. Licht, Ausschnitt, Umfeld, Perspektive...

Das Alles bestimmt, wie lange man ein Porträtfoto in Erinnerung behält. Jeder kann gute Porträts erstellen, wenn man mithilfe von Licht, Perspektive oder Umfeld Personen richtig fotografiert.

 

Ein Sprichwort besagt ja, "Die Person ins rechte Licht rücken..". Nicht umsonst.

Ein bewölkter Himmel sorgt für weiche, sanfte Schatten. Direkte Sonne zwingt zum angespannten Gesichtsausdruck und führt zu harten Schatten und Schlaglichtern. Steht die Person mit dem Rücken zur Sonne, hat der Fotograf ein schönes Gegenlicht, die Person muss nicht blinzeln und kann entspannt in die Kamera gucken. Allerdings sollte man dann die Person mittels Blitz oder Reflektor von vorn etwas aufhellen.

 

 

 

 

Hintergrund


 

Bei Aufnahmen in natürlicher Umgebung sollte der Hintergrund nicht vom Hauptmotiv ablenken. Schauen Sie also vorher, wo Sie Ihr Modell platzieren und aus welchem Winkel und welcher Entfernung Sie fotografieren.

 

 

 

Schärfe


 

Über die Blendenöffnung können Sie gezielt Einfluss auf die Wirkung des Hintergrunds nehmen.

Eine große Blendenöffnung (2,8–6,5) lässt durch eine geringere Tiefenschärfe den Hintergrund verschwimmen.

Ansonsten sollten Augen, Haare und Lippen scharf abgebildet werden. Das kommt ganz auf die Wirkung an, die man mit dem Bild erzielen möchte.

 

 

Perspektive


 

Die Wahl der Perspektive ist von großer Bedeutung. Befindet sich der Fotograf etwa in Augenhöhe mit der zu fotografierenden Person, wird die natürlichste Wirkung erzielt. Das ist auch bei Babyfotos der Fall. Gehen Sie dafür ruhig auf die Knie oder fotografieren Sie mal im Liegen.

Fotografieren Sie von oben herab, wirken Personen oft sehr klein oder auch unterdrückt. Von unten nach oben fotografiert erzielt man eine große, dominante Bildwirkung.

 

 

Objektiv


 

Die gängiste Brennweite für Porträts beträgt 80 mm an einer Vollformatkamera oder 50 mm an einer DSLR, da diese Brennweite in etwa dem menschlichen Auge entspricht. Kleinere Brennweiten geben die Proportionen nicht naturgemäß wieder.

Ich verwende sehr gern Telebrennweiten. Dadurch wird die Person schön vom Hintergrund freigestellt, man kann unbemerkt fotografieren, sodass die Person in Ihrer Natürlichkeit nicht gestört wird.

 

             
 

 

 

Worauf Sie noch achten sollten...

 

 

Hintergrund im Blick behalten


 

Eine Straßenlaterne, Deckenlampe, Ast oder auch ein Straßenschild über dem Porträtierten kann auf dem Foto wirken, als wüchse es direkt aus dem Kopf. Nur mit aufwendigen Retuschearbeiten am Computer sind solche Fehler zu beheben. Besser ist es, sich bei der Aufnahme etwas mehr Zeit für den richtigen Bildausschnitt  zu nehmen.

 

 

 

 

Sonnenlicht und Blitz richtig nutzen


 

Steht die aufgenommene Person vor einem hellen Hintergrund oder gar direkt zwischen Kamera und Sonne, führt das meist zu unbefriedigenden Ergebnissen. Ist es nicht möglich, die Person anders zu positionieren, können Sie sich mit zwei Tricks behelfen.

 

Verfügt Ihre Kamera über eine Spot- oder Selektiv-Messung für die Belichtungsmesung, aktivieren Sie diese. Dann zielen Sie genau auf das Gesicht der Person, die Sie fotografieren wollen, drücken den Auslöser halb durch und halten diesen gedrückt. Nun schwenken Sie zurück auf den gewünschten Bildausschnitt und drücken den Auslöser ganz durch. Mit dieser Methode versucht die Kamera, das Gesicht korrekt zu belichten. Ist das Ergebnis immer noch zu dunkel, sollten Sie die Zwangsblitz-Funktion an Ihrer Kamera einschalten.

 

Der ideale Zeitpunkt zum Fotografieren von Menschen ist der späte Nachmittag und sehr früh am Morgen, dann ist das Licht besonders warm. Gute Ergebnisse erzielen Sie, wenn das Licht die Person schräg von vorn anstrahlt. Strahlt es direkt von vorn, wirkt das Gesicht flach, da fast keine Schatten zu sehen sind, die für räumliche Tiefe sorgen. Zudem schauen geblendete Personen nicht entspannt in die Kamera.

 

 

 

 

Das Umfeld einbeziehen


 

Stellen Sie Personen nicht einfach passiv vor einen Hintergrund . Aufnahmen wirken viel lebendiger, wenn darauf etwas passiert. Lockern Sie die Atmosphäre auf, dadurch wirkt das Bild natürlicher. Fotografieren Sie zum Beispiel eine Person vor einer schönen Blumenwiese, dann lassen Sie ihn oder sie eine Blume in die Hand nehmen und daran riechen. Damit wird das Bild nicht nur interessanter, sondern vermittelt dem Betrachter auch einen intesiveren Eindruck der Situation.

 

 

 

 


 

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