Tiere & Natur


 
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Tierfotografie gehört zu den attraktiven Themen der Fotografie. Es erfordert viel Geduld, Glück, und etwas Fachwissen. Der richtige Einsatz Ihrer Ausrüstung ist in der Tierfotografie sehr wichtig.

 

Die Natur in ihrer großen Vielfalt bietet unzählige Motive an. Ein großes Themengebiet ist die Tierfotografie. Sie bietet dem Fotografen immer neue Herausforderungen und Möglichkeiten, die Tierwelt in Szene zu setzen.

 

Viele Fotografen machen ihre ersten Erfahrungen auf dem eigenen Balkon, im Garten, Stadtpark oder bei einer Wanderung im heimischen Wald. Wichtig ist, dass man seine Umgebung genau unter die Lupe nimmt und die Augen und Ohren offen hält.

Folgt man dem Zirpen der Grillen, ist es bei ruhiger Bewegung nicht schwierig sie im hohen Gras bei ihrem Konzert zu beobachten. Wenn man dann noch seine Kamera zur Hand, ist das Foto ja fast im Kasten. 

 

 

 

Marienkafer

 

Tagpfauenauge

 

 

Man entdeckt einige Schätze bei genauerem Hinsehen. Ob am Boden oder in dem Bäumen. Sie werden staunen, welche Tiere, Blumen oder Gewächse dabei zum Vorschein kommen.

Tierfotografie kann schon in den eigenen 4 Wänden stattfinden. Etwa bei der

 

Hauskatze, dem Hamster, Hund oder Wellensittich. Ist davon nichts vorhanden, besteht auch die Möglichkeit eines Besuchs im Zoo, Tierpark oder Wildgehege.

 

 

 

 BUCH-TIPP

 

 

Tierfotografie in Zoos und Wildparks

 

 

 

 

 

Im Zoo findet man tolle Motive zum Probieren.

Das Schwierige dort sind oft Zäune oder Gitter. Irgendwas ist immer im Weg.

Eine gute Möglichkeit ist hier das Freistellen des Motivs. Dadurch werden Gitter oder Netze auf dem Bild nicht mit abgebildet.

 

Stellen Sie das Auswahlrad Ihrer Kamera am besten auf den Av-Modus. So können Sie gezielt eine offene Blende (möglichst kleine Blendenzahl) wählen, um den Hintergrund unscharf abzubilden. Zugleich verschwinden die störnden Elemente aus dem Vordergrund. Gehen Sie so nah wie möglich an das störnde Gitter heran. Stellen Sie auf die Augen des Tieres scharf. Diese Technik funktioniert noch besser, wenn das Tier einen größeren Abstand zum Gitter hat. 

 

 

 

 

 

 

 

  

Da Tiere in ihrem heimischen Umfeld fotografiert werden sollten, ist die magere Gehegeausstattung meist ein Handicap. Andererseits wiederum eine Herausforderung an das eigene Können, die vorhandenen Gegebenheiten, Licht und Schatten für die Bildgestaltung zu verwenden.

 

Für Tieraufnahmen im Zoo ist ein Tierporträt die beste Lösung. Versuchen Sie das Wesen des Tieres auf Ihrem Foto zu erhalten. Ein Schwan zum Beispiel ist stolz, geht erhobenen Hauptes umher. Da wäre es doch ungünstig ihn mit gesenktem Haupt oder beim Schlafen zu fotografieren.

  

 

 

 

 

 

 

 

Oder ein zähnefletschender Tiger ist naturgetreuer als einer, der einem liegend den Rücken zuwendet. Ein Raubtier bleibt ein Raubtier. So sollte es auch auf dem Bild zum Ausdruck kommen.

Seien Sie vorbereitet, wenn ein Tier sein Maul zu Gähnen aufreißt.

  

Achten Sie beim Fotografieren darauf, dass ein Lichtpunkt im Auge des Tieres erscheint, um dem Bild einen lebendigen Eindruck zu verleihen. Somit erreicht man das optimalste Ergebnis.

 

 

 

 

 

 

Für Tierfotos brauchen Sie Geduld. Fotografieren Sie in den frühen Morgenstunden oder spät nachmittags. Nehmen Sie Tiere im Zoo formatfüllend, ohne viel Hitergrund auf, damit die Wildlife-Wirkung nicht verloren geht. Verwenden sie mindestens eine Brennweite von 200 Millimetern. Für Tiere in Bewegung ist eine Belichtungszeit ab 1/500 Sekunde ratsam. Ist es zu dunkel für diese kurzen Belichtungszeiten, erhöhen sie die ISO-Empfindlichkeit Ihrer Kamera. Etwa ISO 400 oder ISO 800.  

 

Beobachten Sie das Tier eine Weile. So können Sie vielleicht sein Verhalten erahnen. Welche Blumen findet der Schmetterling besonders interessant? Wo machen die meisten Hummeln Blütenpause? Wann holt sich das Eichhörnchen die Nüsse aus dem Garten. Eignen sie sich einige Kenntnisse über die Verhaltensweisen der Tiere an, so können Sie Ihre Reaktionen besser einschätzen.

Verwenden Sie bei scheuen Tieren eine Fernbedienung, um Sie durch die Bewegung beim Auslösen nicht zu verschrecken. Bedecken Sie Ihre Arme und Hände. Ziehen Sie gegebenenfalls Handschuhe über. Manche Tiere scheuen die nackte Haut des Menschen.

 

 

 

 

 

Die Serienbildfunktion ist die beste Möglichkeit für guteTierfotos. Man kann den Finger am Drücker lassen und gespannt auf die fotografierten Bilder sein.

Bitte nehmen Sie auf die Bedürfnisse der Tiere Rücksicht. Stören Sie sie nicht in Ihrem gewohnten Umfeld.

 

Noch 3 wichtige Regeln


  1. Begeben sie sich beim Fotografieren auf Augenhöhe desTieres
  2. Versuchen Sie, immer auf die Augen des Tieres scharf stellen
  3. Jedes Tier ist wichtiger als ein Foto von ihm.

 

 

 

 

 

 

 


 

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